Generali Berufsunfähigkeitsversicherung Test

Generali Berufsunfähigkeitsversicherung? Nein, danke.

Die Testergebnisse in Kürze:

Pro:

Konnte bisher nichts positives feststellen

Kontra:

Lange Bearbeitungszeiten von Anträgen, unrechtmäßiges Geld Abbuchen, hält sich sich nicht an Abmachungen

Unser Testurteil

5.8 ()

Kauf empfohlen?

generali-berufsunfaehigkeitsversicherung
Quelle: pixelio.de / RainerSturm

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist eine der wenigen Versicherungen, die in Deutschland wirklich sinnvoll sind. Normalerweise merkt man erst im Falle der Berufsunfähigkeit, ob man den richtigen Anbieter gewählt hat. Es gibt schließlich genug Versicherer, die sich gerne vor der Zahlung drücken wollen. Bei der Generali Berufsunfähigkeitsversicherung musste ich jedoch nicht berufsunfähig werden, um zu merken, dass diese Versicherung einfach nur schlecht ist (meine Meinung!).

Die Historie

2009 hatte ich eine Berufsunfähigskeitsversicherung bei der Generali Versicherung AG abgeschlossen. Diese Versicherung wurde mir damals von einem tecis Berater empfohlen (tecis ist ein Finanzdienstleister, der u.a. im Bereich Versicherungen berät). Ich will nun nicht lange die Leistungen und Beiträge der Generali Berufsunfähigkeitsversicherung listen, sondern schnell zum Punkt kommen, warum ich die Generali nicht empfehlen kann.

Anfang 2010 hat mein Arbeitgeber sich bereit erklärt, die Kosten für die Generali Berufsunfähigkeitsversicherung zu übernehmen. Aus steuerlichen Gründen wurde mir der Monatsbeitrag nicht einfach auf das Gehalt gerechnet, sondern die Versicherung auf meinem Arbeitgeber übertragen. Der Versicherungsnehmer sollte also mein Arbeitgeber werden, der Versicherte weiterhin ich. So eine Umstellung ist für Versicherungen normalerweise kein Problem.

Für die Generali offenbar schon, denn damit begannen die Probleme. Die Generali schaffte es nicht die Berufsunfähigskeitsversicherung auf meinen Arbeitgeber zu übertragen. Unsere Anträge „verschwanden“, oder blieben irgendwo endlos liegen. Mehrfach habe ich meinen tecis Berater gegeben, den Damen und Herren doch mal kräftig in den Arsch zu treten. Immer wieder teilte mir mein Berater mit, dass die Sache nun geklärt sei, es habe bei der Generali ein Missverständnis gegeben (eins von vielen) doch nun würde die Berufsunfähigskeitsversicherung übertragen werden. Die Monate gingen ins Land uns nichts passierte. Hin und wieder sollte ich irgendwelche Formulare unterschreiben, das tat ich und dann passierte wieder nichts. Ich kann natürlich nicht 100% sagen, dass diese Trägheit von der Generali ausging. Möglich ist natürlich auch, dass der Herr von tecis mir die ganze Zeit etwas vom Pferd erzählt hat. Allerdings kenne ich diesen als sehr engagierten Berater und auch der Fortgang der Geschichte (es wird nämlich noch besser) spricht eher dafür, dass die „Übeltäter“ bei der Generali zu finden sind.

Im November 2010 schaffte es die Generali endlich die Berufsunfähigkeitsversicherung auf meinen Arbeitgeber umzuschreiben. Zu dieser Zeit war ich echt total genervt von dieser ganzen Bürokratie. Und nun? Ende gut alles gut? Leider nicht! Denn die Generali buchte die Versicherungsbeiträge fortan von meinem Arbeitgeber UND zusätzlich auch noch weiterhin von meinem Konto ab. Und nun ging das ganze Spiel von vorne los. Jeden Monat buchte die Generali den vollen Versicherungsbeitrag von meinem Girokonto ab. Vom November 2010 bis April 2011. Jeden Monat bat ich meinen tecis Berater darum, die Sache mit der Generali zu klären und jeden Monat hörte ich: „Die Sache ist geklärt, Du erhältst dein Geld zurück und es wird nicht weiter abgebucht“ Haha! Natürlich hat die Generali weiterhin unrechtmäßig abgebucht. Mit jedem Monat wurde nicht nur ich, sondern auch mein tecis Berater immer genervter. Nach ordentlich Druck, soll der verantwortliche Generali Sachbearbeiter sogar eine Abmahnung erhalten haben. Doch der Spaß ging trotzdem weiter.

Seit April 2011 buche ich das Geld, dass mir die Generali „stiehlt“ einfach wieder zurück. Warum ich solange damit gewartet habe? Nun, ich dachte jeden Monat aufs neue, dass das Problem gelöst wäre und dass mir die Generali mein Geld wieder aus freien Stücken zurück überweist. Wie naiv, ich weiss. Doch ich hatte halt den Glauben daran, dass die Generali Buchhaltung ein Minimum an Kompetenz aufweist. Mal schauen, wie sich die Generali jetzt verhält.

Fazit:

Seit einen Jahr habe ich nur Ärger mit der Berufsunfähigkeitsversicherung von der Generali. Daher ist mein persönliches Fazit: Generali Berufsunfähigkeitsversicherung? Nein, danke.

UPDATE:

Nach monatelangen Warten, wurde mir mein zu viel gezahltes Geld endlich zurücküberwiesen.

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