Wick Medinait Test

Hilft Wick Medinait dem Körper, sich selbst zu heilen?

Winterzeit bedeutet Erkältungszeit. Und weil der Winter dieses Jahr kein Erbarmen kennt und sich immer wieder mit sibirischen Temperaturen verlängert, lassen auch die grippalen Infekte in unserer Umgebung nicht nach. Es gibt Menschen, die sehen die Sache recht locker und schwören auf Wick Medinait, den wohl berühmtesten Erkältungssaft, wenn es sie mal erwischt hat.
Wir wollten es genauer wissen: Was kann das Medikament wirklich? Und tut man seinem Körper damit auch einen Gefallen?

Beim blauen Sirup von Wick Medinait handelt es sich um ein Kombipräparat, dass sich verschiedene Baustellen gleichzeitig vornimmt. Wie heißt es so schön in der Werbung? Es bekämpft Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen, befreit von Reizhusten und Schnupfen. Dafür sorgen die Medikamentenbestandteile Paracetamol (fiebersenkend und schmerzlösend), Dextromethorphan (stillen den Hustenreiz), Ephedrin (fördert Abschwellung der Schleimhäute) und Doxylamin (wirkt auf die Schleimhäute und ist ein Schlafmittel). Den dickflüssigen Saft, der leider sehr penetrant nach Alkohol schmeckt, nimmt man kurz vor dem Schlafengehen ein und soll damit für eine angenehme und erholsame Nachtruhe sorgen können.

Funktioniert das mit Wick Medinait wirklich? Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, ja, das tut es definitiv. Es beruhigt den Körper und gibt einem die Möglichkeit, abzuschalten und seine Erkältung für eine Nacht zu vergessen. Auch am nächsten Morgen hält die Wirkung oftmals noch an.

Wie alle Arzneimittel muss man sich jedoch auch bei Wick Medinait auf unangenehme Begleitsymptome einstellen. Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören Unverträglichkeiten, Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit, Schwindel, Krampfanfälle, Tinnitus oder Unregelmäßigkeiten des Herzschlags. Schwangere und Kinder sollten das Präparat nicht nutzen und Alkoholiker sollten auf die alkoholfreie Version umsteigen. Auch Personen, die organisch vorbelastet sind, dürfen den Sirup nicht trinken, da dann weitere Schädigungen, vor allem, was Herz und Leber betrifft, nicht ausgeschlossen werden können.

Der größte Kritikpunkt ist jedoch, dass das Medikament nicht die Heilung fördert, sondern nur die Symptome unterdrückt. Er setzt den Körper schachmatt, während dieser versucht, sich selbst zu heilen. Da ist natürlich auch die Frage nicht weit, ob das der Gesundheit wirklich förderlich ist. Denn auch, wenn das Fläschchen so unschuldig aussieht und eifrig in der Werbung beworben wird, darf man nicht vergessen, dass man praktisch vier Medikamente auf einmal einnimmt. Allein Paracetamol hat davon so viele Nebenwirkungen, dass heutzutage sogar manche Ärzte davon abraten. Man schläft sich nicht gesund, man schläft einfach nur tief und fest weil man ein Schlafmittel eingenommen hat. Das erfüllt zwar seinen Zweck, aber zu welchem Preis? Der Körper wird also nicht nur damit belastet, die Viren rauszuschleusen, sondern muss nebenbei auch noch einen Medikamentencocktail abbauen.

Ich habe vor kurzem einmal etwas Interessantes gelesen und finde es hier ganz passend: Wenn ein Baum krank wird und deswegen alle Blätter verliert, würde dann irgendwer auf die Idee kommen, die vertrockneten Blätter wieder anzukleben und grün anzustreichen – um dann zu behaupten, dem Baum ginge es wieder gut? Natürlich nicht! Man müsste sich seine Wurzel ansehen, um die Ursache zu erkennen, anstatt nur die Symptome zu überdecken.
Ähnlich ist es auch bei uns mit den vielen Medikamenten. Sie schalten nur unser körpereigenes Alarmsystem aus, damit wir uns vermeintlich wohler fühlen, machen uns aber nicht gesund. Husten, Schnupfen und Fieber sind ein wichtiger Abwehrmechanismus des Körpers, mit dem er die Viren tötet und/oder nach draußen befördert. Und was macht der Mensch? Viel zu häufig übergeht er seinen Körper, hindert ihn daran, seine Arbeit vernünftig zu machen und schluckt stattdessen lieber Antibiotika. Was für eine Ironie!

Was wir auch überhaupt gar nicht verstehen können, ist, dass der Sirup die E-Nummer 133 enthält. Dahinter verbirgt sich ein blauer synthetischer Farbstoff, der sich in Nieren und Lymphen einlagern kann. Auch wenn er offiziell bei geringen Mengen als ungefährlich gilt, fragen wir uns, warum zum Teufel man diesen Zusatz braucht? Nur damit das Ganze auch schön nach Medikament aussieht? Aus reinen Marketinggründen? Unglaublich!

Letzten Endes wollen wir Wick Medinait aber nicht verteufeln. Natürlich darf man in Notsituationen auch einmal abwägen, was für den Körper nun schädlicher ist – nie zur Ruhe kommen und nachts kein Auge zutun, oder das Präparat? Wenn man geschwächt ist und wirklich keine Möglichkeit findet, sich zu erholen, kann Wick Medinait unter Umständen sinnvoll sein. Wir empfehlen jedoch, dass die Ausnahme sein zu lassen und keine häufig empfohlene Kur über mehrere Tage zu machen.
Dabei geht es nicht nur darum, den Teufel an die Wand zu malen und vor den negativen Auswirkungen von Schmerzmitteln zu warnen, sondern dem Körper einfach die Chance zu geben, sich zu beweisen. In vielen Fällen ist er klüger als die Pharmaindustrie und weiß sich selbst zu helfen.

Vorteil: schnelles Einschlafen, tiefer Schlaf, bekämpft Symptome erfolgreich
Nachteil: mit Nebenwirkungen, belastet den Körper unter Umständen mehr, als es hilft

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6 Gedanken zu „Hilft Wick Medinait dem Körper, sich selbst zu heilen?

  • 12. Juni 2012 um 22:10
    Permalink

    Ist das jetzt irgendwie ein Scherz oder so? Ich lese einen kritischen Artikel über Wick Medinait, in dem ausdrücklich davor gewarnt wird, dieses Medikament zu nehmen und lieber den Körper seine Arbeit tun zu lassen und darunter finde ich den Hinweis: Wenn ihr unser Blog Mr. Crowley unterstützen wollt, könnt ihr Wick Medinait bei Amazon bestellen.

    Das finde ich unglaublich und kann somit die ganze Website nicht für voll nehmen. Das ist ja echt Verarsche..aber merkt ja heute sowieso keiner mehr, daß er verarscht wird..von daher…weitermachen…nicht wahr?

    (Bin ja mal gespannt, ob das veröffentlicht wird. Oder wird etwa alles direkt veröffentlicht? – In dem Fall, hat diese Seite dann wenigstens einen Pluspunkt verdient. – Werde ich gleich herausfinden, wenn ich ‚Kommentar abschicken‘ gedrückt hab.)

    Antwort
  • 13. Juni 2012 um 16:13
    Permalink

    Liebe Lili,

    danke für deinen Kommentar. Selbstverständlich werden bei Mr, Crowley alle Leser_innenbriefe veröffentlicht, vorausgesetzt sie zielen nicht unter die Gürtellinie.
    Nun zu deiner Kritik. Wie du richtig festgestellt hast, wird Wick Medinait recht negativ bewertet und im Grunde davor gewarnt es zu nehmen, andererseits heißt es im Artikel aber auch: „Natürlich darf man in Notsituationen auch einmal abwägen, was für den Körper nun schädlicher ist – nie zur Ruhe kommen und nachts kein Auge zutun, oder das Präparat? Wenn man geschwächt ist und wirklich keine Möglichkeit findet, sich zu erholen, kann Wick Medinait unter Umständen sinnvoll sein“.
    Wir halten den Verbraucher für mündig genug, nach diesem Bericht selbst zu entscheiden, ob dieses Medikament in einer bestimmten Situation das richtige sein kann. Und weil sich unsere unabhängigen Testberichte auch irgendwie finanzieren müssen, bieten wir die Möglichkeit an Wick Medinait über einen auf unserer Seite befindlichen Link bestellen zu können. Etwas anderes wäre es gewesen, wenn wir von dem Produkt gänzlich abgeraten hätten. Dann wäre so ein Link in der Tat unangebracht. Aber das war bei Wick Medinait nun einmal nicht der Fall.

    Beste Grüße sendet dir,
    Mr. Crowley

    Antwort
    • 19. Juni 2012 um 12:56
      Permalink

      Hallo liebes Dr.Crowley-Team und ein besonderes Hallo an den, der mir hier geantwortet hat,

      und zwar möchte ich mich für meinen ersten Kommentar entschuldigen und einräumen, daß ich mittlerweile ganz anders über Euch denke. Ich habe spontan geschrieben, nachdem ich den Bericht zu Wick Medinait gelesen habe, ohne mich überhaupt noch mehr über Eure Seite zu informieren, denn bis zu dem Tag kannte ich diese nämlich nicht.
      Leider habe ich mich erst NACHDEM ich meinen Kommentar schon abgeschickt hatte, weiter bei Euch umgeschaut. Sehr eingehend sogar und habe meinen Kommentar sehr schnell bereut, nur leider konnte ich ihn nicht mehr rückgänig machen. 🙁 Oder falls das doch igdwie geht, weiß ich leider nicht wie.

      Nun möchte ich meinen 1. Kommentar am liebsten vergessen machen, und anstelle dessen Euch ein wirklich grosses Lob aussprechen. Denn ich kenne bis jetzt nur Eure Seite, die sich so toll und unabhäging mit dem Testen von Produkten, etc. beschäftigt. Ansonsten kenne ich nämlich nur die vielen üblichen Test-Plattformen, die oft aber nicht besonders seriös rüberkommen, da man eben sehr oft den Eindruck hat, daß dort gefakte Kommentare gepostet werden. Sogar sehr, sehr oft hat man diesen Eindruck, bei den üblichen Test-Seiten, die die meisten wohl aber leider nutzen.

      Umso toller finde ich Eure Seite, da Ihr wirklich unabhängig zu werten scheint und sogar drauf achtet, woher die Posts kommen, sollte Euch mal etwas eigenartig erscheinen. Und ich finde es spitze, daß Ihr diese Leute, die versuchen ihre Mitmenschen zu ‚verarschen‘ mal so richtig schön auflaufen lasst. Also Euch kann man wohl nicht so schnell hinters Licht führen. Ihr nehmt Eure Sache sehr genau. Das finde ich lobenswert und vor allem findet man sowas heute nicht mehr oft. Also Haltung, Wahrheit, Gerechtigkeit, ehrliche, WIRKLICH unabhängige Berichterstattung und Prinzipien meine ich beispielsweise damit.

      Ich habe auch gelesen, daß wohl jemand versucht hat Eure Seite zu boykottieren, indem er hier alles zugespamt hat und somit traurige Folgen für die Seite in den Google-Suchergebnissen erreicht hat. Ihr habt dann zwar auch geschrieben, daß Ihr doch weitermacht, aber dennoch scheint es so, daß Ihr seitdem viel weniger präsent seid und hier nicht mehr so viel passiert. Das fänd ich wirklich so schade, wenn das jetzt alles im Sande verläuft und ihr den Kopf in den Sand steckt. Das Internet braucht viel mehr Projekte wie Ihr eines seid und ich selbst würde mich so gerne in ähnlicher Hinsicht engagieren.

      Deswegen möchte ich Euch direkt fragen, wie sieht es denn im Moment aus mit durchschnittlich täglicher Besucherzahl Eurer Seite und denkt Ihr ernsthaft daran diese Seite auch in ferner Zukunft noch zu betreiben? Oder muss ich mich von dieser Seite, kaum habe ich sie entdeckt, schon wieder, langsam aber sicher, verabschieden?

      Habt Ihr noch andere Projekte/andere Seiten? (Braucht Ihr noch jemand, der die deutsche Sprache beherrscht, gut schreiben kann und dies vielleicht in irgendeiner Weise Euch zur Verfügung stellt?)

      Nochmals Entschuldigung für meinen ersten Kommentar, ich kann nun verstehen, warum ihr den Link für Wick Medinait gesetzt habt. Denn im Endeffekt ist es immernoch die Entscheidung des Verbrauchers, ob er ein Produkt kauft oder nicht. Und sollte jemand trotz negativer Berichte, etc. ein Produkt kaufen, so würde er wenigstens noch etwas Gutes tun, wenn er dadurch diese Seite unterstützt. So denke ich JETZT, nachdem ich Eure Seite besser kennen gelernt habe. Und gelernt habe ich daraus, daß ich nicht impulsiv irgendwelche Kommentare schreibe, ohne mich näher über etwas/jemand informiert habe. 🙂

      Ganz liebe Grüsse und bitte macht weiter und vor allem SO !

      Antwort
      • 19. Juni 2012 um 16:23
        Permalink

        Hallo liebe Lili,

        ganz vielen Dank für dein tolles Lob. Leider bekommen wir viel zu selten ein Feedback für unsere Seite, da tut es natürlich besonders gut eine so ausführliche und positive Antwort zu erhalten.

        Die Schwierigkeiten die man uns machte, haben wir soweit überwunden, allerdings kann ich dir momentan nicht sagen, wie viele Menschen wir momentan tatsächlich mit Mr. Crowley erreichen, für die Statistik ist bei uns jemand anders zuständig., auf alle Fälle aber, wollen wir die Seite auch noch in Zukunft betreiben.

        Deine Frage ob wir noch jemanden brauchen, der die deutsche Sprache beherrscht und uns damit helfen will, kann nur bejaht werden. Wenn du Lust hast einen eigenen Produkttest oder eine Buchbesprechung zu schreiben, würden wir uns natürlich sehr freuen, schön wäre es aber auch schon, wenn du uns weiterempfiehlst. Wenn du einen Facebook-Account hast, kannst du uns auch ein „Like“ zukommen lassen, dann würdest du über jeden neuen Bericht von uns informiert werden. Wenn du uns mal so schreiben möchtest, kannst du das auch über unsere E-Mail Adresse tun: info [-at-] mrcrowley.de

        Noch mal vielen Dank, für deinen wirklich reizenden Leserbrief!

        Beste Grüße sendet dir,
        Mr. Crowley

        Antwort
  • 17. Oktober 2012 um 14:28
    Permalink

    Euer Beitrag ist zwar schon etwas älter, aber vorher bin ich einfach nicht über ihn gestolpert. Generell wird ja von Kombipräparaten abgeraten, da man, egal wie gut die verschiedenen Medikamente aufeinander eabgestimmt sind, nie 100%ig ausschließen kann dass sie sich nicht gegenseitig ihre Wirkweise beeinträchtigen, potenzieren oder gar verämndern.
    Vor allem macht mir der Stoff Dextrometorphan Sorgen, welcher bei Insidern gerne als Droge gehandelt wird, da, wenn überdosiert, dieser stark ausgeprägte Halluzinationen bewirken kann. Sicherlich gibt es einfachere Mehtoden an diesen Stoff ranzukommen, ohne die ganzen anderen Medikamente.
    Es gibt vieles, was gegen Wick Medinait spricht und dennoch habe ich es mir ebenfalls gerade gekauft, da ich damit wenigstens in Ruhe schlafen kann. Denn man kann es auch von einer anderen Seite betrachten.
    Egal wie gut und schön mein Körper alleine gegen die Viren ankämpft, eine gestörte Nachtruhe (sei es durch quälenden Hustenreiz oder sonstiges) ist dem Gesundwerden nun auch nicht zuträglich 😉

    Grüße

    Antwort
  • 8. Dezember 2012 um 00:06
    Permalink

    Wenn man wegen seiner Erkältung nicht schlafen kann ist es dann nicht sinnvoller lediglich Doxylamin zu nehmen statt diesen Wirkstoffcocktail ? Ist ebenso Rezeptfrei erhältlich und Kombipräarate sind immer mit Vorsicht zu genießen…

    Antwort

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