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Home Office: was sollte bei einem Kauf eines Multifunktionsgeräts beachtet werden?

Bei der Masse an Geräten auf dem Markt sollte man sich vorab nicht nur über den Anschaffungspreis Gedanken machen sondern vor allen Dingen was der neue Bürohelfer draufhaben soll. Die unterschiedliche Geräteausstattung lässt kaum einen Wunsch offen.

Was das Gerät kann
Drucker, Scanner und Kopierer gehören zum Standard. Alle zusätzlichen „Spielereien“ sind abhängig vom eigenen Druckverhalten. Vor dem Einkauf also erstmal überlegen ob man sich zum Allesdrucker, Vieldrucker oder Fotodrucker zählt. Automatisch wird eine Anzahl an Produkten wegfallen und die Qual der Wahl etwas erleichtern. Geräteabhängig stehen ein Fax-, Ethernet-, Wlan-Anschluss, das Drucken vom Mobilgerät via Cloud etc. zur Verfügung.
Im Home Office kann ein Gerät mit Duplexfunktion (doppelseitiger Druck) und ADF-Einzug (mehrere Seiten können zur Kopie eingelegt werden) die Arbeit erleichtern. Ein zusätzliches Papierfach erspart das Einlegen vor jedem Druck.

Anschaffung
Je mehr Möglichkeiten das Gerät bietet umso teurer wird es. Ein Gerät mit Touchscreen-Display kostet z.B. locker 30 Euro mehr als die Tastenfeld-Variante. Die kabelgebundene Internetverbindung spart gegenüber der Wlan-Funktion bares Geld. Diese Entscheidungen muss jeder nach Bedarf und Geldbeutel treffen. Home Office-taugliche Geräte sind schon unter 100 Euro erhältlich.

Folgekosten

Neben den Anschaffungskosten werden laufende Ausgaben für Tintenpatronen und Strom fällig. Mit beiden Punkten halten Händler gern hinterm Berg. Originale Tintenpatronen können einen Wocheneinkauf kosten. Ich kann nur raten gezielt nach dem Preis für die Patronen und dem Preis pro Seite in schwarz/weiß, bzw. farbig zu fragen. Der Preis pro Ausdruck variiert zwischen den Konkurrenzprodukten enorm. So können die Kosten für eine Textseite in schwarz-weiß bei 1,5 Cent oder auch über 5 Cent liegen und das vermeintliche Schnäppchen entpuppt sich besonders für Vieldrucker als Spardose. Wegen ihres hohen Stromverbrauchs fingen sich nicht wenige Geräte bei Tests unterschiedlicher Portale Minuspunkte ein. Wer auf die ständige Erreichbarkeit des Multifunktionsgerätes angewiesen ist sieht am besten beim Stromverbrauch genau hin. Wenigdrucker die das Gerät von der Steckdose nehmen, können hier ein Auge zudrücken.

Gut zu wissen
Viele Geräte führen nur zu gern automatische Reinigungen durch. Diese Maßnahmen verbrauchen Tinte. Nicht unerheblich ist auch die Lautstärke der Geräte. Wie ein Kätzchen schnurren die wenigsten. Wer täglich eine halbe Stunde oder länger vor einem ratternden Drucker sitzt wird ihn bald verteufeln. In dem Fall lieber tiefer in die Tasche greifen.

Fazit
Nicht nur beim Anschaffungspreis sondern auch bei den laufenden Kosten geizen. Um keine „Ente“ im heimischen Büro stehen zu haben bleibt einem ein ausführlicher Vergleich der verschiedenen Multifunktionsgeräte nicht erspart.

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