Test

Milchkaffee selbst gemacht mit der AeroPress von Coffee Circle

Café au lait, Latte Macchiato, Cappuccino: Die italienische Kaffeekultur ist im letzten Jahrzehnt wie ein Pilz aus dem Boden geschossen. Das kombiniert mit dem amerikanischen To-Go-Trend, und ein neuer Lifestyle war geboren. Leider ein sehr teurer Lifestyle, wie ich mit der Zeit feststellen musste.

Schleichend hat sich bei mir so etwas wie eine Kaffeesucht entwickelt – vielleicht eine Begleiterscheinung davon, dass ich viel am Schreibtisch arbeite, und mich schnell an ein dampfendes und aromatisches Heißgetränk, das aufputschend wirkt, gewöhnt habe. Wann immer ich unterwegs war, habe ich mir einen Kaffee Latte zum mitnehmen bestellt. Und irgendwann fing ich auch an, morgens extra wegen einem To-Go-Pappbecher aus dem Haus zu gehen. Denn Zuhause schmeckte der Kaffee niemals so toll, wie aus den großen Vollautomaten.

Rechnen wir einmal mit 2,50 Euro (günstiger gibt es die große Version eigentlich nirgendwo) und zwei Kaffees pro Tag. Das macht dann im Monat um die 120-140 Euro.

Wow, und ehrlich, das habe ich mir vorher nie so bewusst gemacht. Erst seit neuestem merke ich, dass ich am Ende des Monats vergleichsweise viel Geld übrig habe.

 

Warum?

Seit knapp zwei Monaten bin ich stolze Besitzerin einer AeroPress:

 

 

 

 

 

 

Dabei handelt es sich um die simpelste „Kaffeemaschine“ der Welt. Eine Art Kaffeepresse – mit der man eine Mischung zwischen türkischem Kaffee und Filterkaffee herstellen kann.

Türkischen Kaffee finde ich ganz furchtbar, weil er mir persönlich zu bitter ist, und ich ständig diese Krümel im Mund habe. Filterkaffee ist okay, aber ihm fehlt Intensität und Aroma. Wenn man diesen mit Milch mischt, bekommt man trotzdem keinen Kaffee Latte, wie ich ihn gern hätte.

Kaffee mit der AeroPress herzustellen, ist kinderleicht, und funktioniert super schnell. Man setzt den dünneren Trichter in den dickeren, füllt mit dem Löffel die gewünschte Menge Kaffee hinein, gießt Wasser auf, rührt das Ganze um, und schraubt dann den Deckel mit dem Papierfilter auf. Übrigens empfiehlt die Firma, Kaffee genauso wie hochwertige Tees zu behandeln, sprich, das gekochte Wasser auf 80°C herunterkühlen zu lassen. Damit verhindert man, dass Bitterstoffe und Säure gelöst werden, und sorgt dafür, dass der Kaffee vollmundig und aromatisch schmeckt.

Man lässt ihn dann einen Moment ziehen, setzt anschließend die Kaffeetasse auf den Filterbereich, dreht die AeroPress um, und drückt die Flüssigkeit hinein.
Das hört sich vielleicht ein wenig umständlich an, ist es aber überhaupt nicht, wie dieses Produktvideo verdeutlicht:

Kommt noch

 

Man könnte meinen, da wäre nun kein Unterschied zwischen Kaffee aus Pad- oder Filtermaschinen, aber oh doch, glaubt mir, der ist da. Durch den Unterdruck des Geräts wird nicht nur der Kaffee, sondern auch das ganze Aroma mit in die Tasse gepresst.

 

Milchkaffee selbstgemacht

Seitdem ich einmal versucht habe, mit der AeroPress meinen Milchkaffee selbst zu machen, kaufe ich kaum noch welchen in Coffeeshops und Co. Ich sehe es gar nicht ein, so viel Geld für etwas zu bezahlen, was man zuhause so schnell und so günstig selbst hinbekommt.

Statt normalen Kaffee zu kochen, verdoppele ich die Menge des Pulvers, um eine Art Espresso herzustellen. Ich gieße dann so viel Wasser dazu, dass die Tasse etwa 1/3 mit sehr starkem Kaffee gefüllt ist. Anschließend erhitze ich etwas Sojamilch (wer mag, nimmt normale Milch) in der Mikrowelle – gieße sie zu dem Kaffee, fertig.

Wenn man möchte, kann man sich auch noch mehr Mühe geben, und zusätzliche Milch aufschäumen, oder gar einen dreischichtigen Latte Macchiato zubereiten. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

 

Sidamo Waldkaffee

Übrigens bietet die Firma Cofee Circle, bei der man die AeroPress für 22,90 Euro kaufen kann, auch sehr leckeren Sidamo Waldkaffee an, dessen tolles Aroma optimal mit der Kaffeepresse entfaltet werden kann:

 

 

 

 

 

 

Ich habe ja schon viele Sorten probiert, aber diese ist der Knaller. Bisher hat das immer nur Jacobs-Kaffee geschafft, und ich hatte ein schlechtes Gewissen, weil dieser von einer großen Firma stammt, die ich eigentlich nicht unterstützen will. Aber allen anderen Kaffees fehlte das entsprechende Aroma. Das habe ich schon immer beim Öffnen gemerkt, wenn der typische Duft fehlte.

Aber der Duft von Sidamo-Kaffee, der übrigens bio-zertifiziert ist, wird euch umhauen!

Es gibt ihn gemahlen oder als ganze Bohnen. Ich habe ihn als ganze Bohnen und zerkleinere die mit dem Mahlaufsatz meines Mixers. Ich weiß, das ist nicht optimal, aber es funktioniert und schmeckt 🙂

Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

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