Schleifenfee Test

Nie mehr hässliche Geschenkverpackungen mit der Schleifenfee

Die Testergebnisse in Kürze:

Pro:

Spaß, nie mehr hässliche Geschenkverpackungen, günstig auf langer Sicht

Kontra:

der Anschaffungspreis, wenn man die Schleifenfee nicht regelmäßig nutzt

Unser Testurteil

1 (Sehr gut)

Kauf empfohlen?

Ich habe so einen Tick, der wohl typisch für Frauen ist: Ich liebe es zu dekorieren und gerade bei Geschenken ist es mir besonders wichtig, dass die Verpackung mindestens genauso viel hermacht, wie der Inhalt. Bei mir tragen sämtliche Accessoires – von Notizblöcken bis hin zu Blumentöpfe – meine ganz persönliche Handschrift.

Zu Weihnachten und Geburtstagen möchte ich diese Art von weiblicher Individualität auch mittels meiner Pakete ausdrücken. Und das war bisher immer ganz schön teuer. Fertige Schleifen kosten mindestens 2,99 Euro; je schöner sie sind, desto mehr muss man natürlich auf den Tisch legen. Leider macht es auch keinen großen Unterschied, ob man nun im Fachgeschäft für Bastelbedarf oder im Discounter einkauft. Nicht selten ist es mir passiert, dass ich für Papier und große bunte Schleifen fast mehr Geld ausgegeben habe, als für den Inhalt.

Aber dann, an einem Tag, der die Welt verändern sollte (nun gut, zumindest meine kleine Welt zur Vorweihnachtszeit ;)), ist mir etwas begegnet, was sich Schleifenfee nennt. Das Verkaufsversprechen: Damit sollen sich im Handumdrehen die schönsten, größten und aufwändigsten Schleifen selbst binden lassen. Und das bedarf nicht einmal großartiges Geschick – jeder wird damit zum Schleifenmeister.

Die Schleifenfee

Im Wesentlichen handelt es sich bei der Schleifenfee um ein stinknormales Brett aus Plastik, in dem nebeneinander zwei Metallklemmen befestigt wurden. Zwischen diese Klemmen werden dann verschiedene Bänder nach Geschmack drapiert, festgezogen und anschließend als fertige Schleife entnommen. Nicht nur mittelgroße Schleifen für Geschenke gelingen, sondern auch klitzekleine für Scrapwork-Arbeiten oder große für Blumen- und Türschmuck. Ob nun eine Hochzeit ansteht oder man seine Gardinen verzieren möchte, den Einsatzmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Auch beim Material hat man die freie Wahl – ob nun Stoff- oder Plastikbänder, ganze Textilien, Perlen, getrocknete Zweige oder frisches Grün: Alles lässt sich leicht verarbeiten.

Seit ich dieses kleine und unscheinbar wirkende Ding besitze, ist wirklich niemand mehr vor meiner Dekorationswut sicher. Auch wenn ich es vielleicht ein wenig übertreibe, kann ich zumindest behaupten, dass ich immer in erstaunte und faszinierte Gesichter schaue, wenn ich ein Geschenk überreiche. Für weniger als 1-2 Euro lassen sich aus Bänder- und Bastelresten die herrlichsten Schleifen binden. Sie sehen kompliziert, aufwändig und teuer aus, lassen sich aber günstig mit einfachsten Handschritten innerhalb von 2 Minuten erstellen. Eine einfache Flasche Wein oder kleine Urlaubsmitbringsel werden auf diese Weise schnell zu einem Highlight.

Wie das Binden im Einzelnen funktioniert, lässt sich schwer erklären und ist wahrscheinlich noch viel schwerer nachvollziehen, weshalb ich einfach mal auf dieses Youtube-Video verweise:

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

Einfacher geht es nicht, oder?

Preislich bewegt sich dieses Gerät zwischen 14 und 20 Euro. Ich selbst habe meins für 14,95 in einem Bastelshop bekommen. Wer keinen in seiner Nähe hat, kann es auch im Netz bestellen. Eine Basisanleitung liegt jeder „Fee“ bei. Für mehr Inspiration kann man sich eines der vielen Videos auf Youtube anschauen oder sich das Buch „Herrlich dekorieren mit der Schleifenfee“ kaufen.

Im Netz stößt man mehrmals auf den Tipp, man könne sich so eine Schleifenfee auch selbst bauen, indem man einfach vier Nägel in ein Brett schlägt. Ich gebe zu: Auch ich habe das versucht. Und ja, bis zu einem gewissen Grad funktioniert das auch ganz gut. Am Ende ärgert man sich aber über viele Kleinigkeiten – entweder verrutschen die Bänder oder werden beim Herausziehen vom Nagelkopf kaputt gerissen. Mal steckt der Nagel zu tief im Brett, sodass mehrere Schleifen übereinander nicht funktionieren, mal ist er dann locker und fällt dauernd heraus, weil er eben nicht tief genug hineingeschlagen wurde.
Wenn man also nicht gerade ein Handwerksprofi ist, der die Originalmaterialen zur Verfügung hat und auch verarbeiten kann, würde ich empfehlen, besser gleich etwas Geld auszugeben. Eure Zeit ist schließlich auch kostbar!
Die Schleifenfee sieht zwar einfach und billig aus, aber man hat sich schon etwas dabei gedacht. Die Klemmen haben genau den richtigen Abstand zueinander, sodass sie größere Schleifen festhalten und nichts verrutschen kann. Und sie sind glatt und abgerundet, damit weder etwas kaputt gehen kann, noch eine Verletzungsgefahr besteht.

Wer wirklich bares Geld sparen möchte, der sollte sich in diversen Internetshops nach Bändern und Bandresten umsehen. Dort bekommt man preiswerte Meterware. Die Geschenkschleifen im normalen Handel sind leider fast genauso teuer, wie fertig gebundene Schleifen. Außerdem kann man allerhand Dekoration im Alltag sammeln: Schleifen von Geschenken, die man von anderen bekommt, schöne Papierreste, Trockendekoration in Blumensträußen oder alte Stofffetzen. Egal wie klein und unbrauchbar etwas aussehen mag, schmeißen sie nichts weg! Auch kurze Stücken können mit der Schleifenfee eingeflochten werden.

Fazit

Für alle, die schon immer zu ihren eher bescheidenen Verpackungskünsten gestanden haben, sicher nur kitschiger Krimskrams. Für Bastel- und Dekorationsfans oder für alle, die regelmäßig viel Geld für Geschenkverpackungen ausgegeben (oder nur bei Douglas und Co. einkaufen, da dort alles gleich kostenfrei verpackt wird ;)) sicher ein tolles Spielzeug, das sich schnell refinanziert haben wird.

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