Test

Prepaidkarten sind die neuen Verträge: Spart ihr schon oder zahlt ihr noch?

Früher (ja damals, vor vielen, vielen Jahren ;-)) als ich noch ein Teenager war, waren die Handys gerade im Kommen. Wenn man so redet, könnte man meinen, es handelt sich um eine Zeit vor dem zweiten Weltkrieg, so fern erscheint es mir heute. Damals wurden Menschen mit Handys erstaunt und neidvoll angeschaut; eine derartige Aufmerksamkeit würden heute wohl nur Menschen bekommen, die sich bewusst gegen das Mobiltelefon entscheiden.

Als ich 14 war, haben meine Eltern sich erbarmt und auch mir ein Gerät gekauft. Damals noch mit Prepaidkarte. Ich glaube, dass diese von jedem genutzt wurde, der sich sein Handy nur zugelegt hat, um auf der Trendwelle mitzuschwimmen (heißt, nicht aus beruflichen Gründen).

Das war auch okay, aber zurückblickend einfach furchtbar teuer und echt unflexibel. War das Guthaben aufgebraucht, und man hat sich gerade irgendwo am Popo der Welt befunden, dann hatte man ein Problem.

Kurz nach meiner Volljährigkeit habe ich dann sofort einen Handyvertrag abgeschlossen und ein echt chices Gerät dazu bekommen. Wie viele andere wurden diese Verträge alle zwei Jahre gewechselt, und es kamen immer tollere, teurere und funktionalere Handys dazu. Leider ist damit auch immer die Höhe der monatlichen Grundgebühren gestiegen.

Die neue Freiheit

Damit habe ich jetzt Schluss gemacht! Vor einiger Zeit habe ich mir in einem Discounter eine Prepaid-Karte gekauft, und mich wieder so ein bisschen wie ein Teenager gefühlt. Aber seit damals hat sich einiges verändert. Prepaidtarife sind einfach unschlagbar, und knebelnden Handyverträgen mittlerweile in fast allen Punkten überlegen (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Was lange Zeit als teuer, altbacken und vielleicht sogar kindisch galt, verspricht heute die wahre Freiheit. Es gibt verschiedene Prepaid Tarife: Man kann sich entweder eine ganz einfache Karte holen, deren Kaufwert meist bereits als Startguthaben und für die man pro SMS oder Minute oftmals ganz einheitliche Gebühren zahlt (häufig 9 Cent pro Minute), oder man bucht seine ganz individuellen Pakete. Das kann ein ziemlicher Dschungel sein – mal mit einer kleinen monatlichen Grundgebühr, mal ohne, mal mit SMS oder Telefonflatrate, mal mit Internetflatrate.

Aber es lohnt sich, dort Licht ins Dunkle zu bringen. Zum einen für die Menschen, die zufrieden mit ihrem derzeitigen Mobiltelefon sind, und keine Lust haben, Monat für Monat irgendein Handy abzuzahlen. Aber zum anderen aber auch für die Liebhaber von den neuesten und besten Smartphones. In vielen Fällen ist es sehr viel günstiger, sich das Gerät direkt zu kaufen, und anschließend nach einem geeigneten Prepaid Tarif zu suchen. Bei einem iPhone können das schon mal bis zu 300 Euro und mehr sein, die man dadurch spart. Wichtig ist in diesem Fall aber, unbedingt darauf zu achten, ein simlockfreies Handy zu erstehen.

Vertragsbindung = Kredit mit anderem Namen

Ich habe auf jeden Fall keine Lust mehr auf Verträge, die im Endeffekt ja nichts anderes sind, als ein Kredit, der einen für zwei Jahre knebelt. Gerät und Karte verloren? Pech gehabt; die Grundgebühren müssen trotzdem gezahlt werden. Man braucht die Freiminuten überhaupt nicht mehr, weil man mit der Person, mit der man sonst stundenlang telefoniert hat, nun zusammenlebt? In den meisten Fällen gilt auch hier: Pech gehabt, Vertrag ist Vertrag.

Klar ist es verlockend, wenn man ein stylishes Handy dazu bekommt, und einen auf den Monat verteilten vergleichsweise geringen Betrag zahlt. Aber wem wollen wir damit denn etwas vormachen? Die meisten von uns sind nun mal keine impulsiv handelnden Teenager mehr. Nehmen wir uns Stift und Taschenrechner, dann erkennen wir recht schnell, mit welcher Option wir günstiger fahren.

Wer auf diesen psychologischen Marketingtrick von monatlichen Kleinstraten aber unbedingt hereinfallen möchte, hat auch noch die Möglichkeit, einen teuren Handyvertrag mit den Raten eines Kleinstkredites zu vergleichen. Mit einem guten Zinssatz und dem richtigen Prepaid Tarif ist auch da noch Sparpotential vorhanden.

So oder so: Mehr Flexibilität als mit einer Prepaidkarte hat man nirgendwo.

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