Test

Tee to go und fernöstliche Kultur mit dem Teamaker

Die Testergebnisse in Kürze:

Pro:

bpa-frei, trendy, praktisch

Kontra:

nichts für Kinder

Unser Testurteil

7 ()

Kauf empfohlen?

ja

Wir von Mr.Crowley lieben Tee und alles, was damit zu tun hat. Und weil das so ist, werden wir auch nicht müde, zu testen wo immer es geht. Heute möchten wir euch ein weiteres Tee-to-Go Produkt vorstellen: Den Teamaker von Shuyao.

Die Firma Shuyao vertreibt online und in ihrem Düsseldorfer Teehaus hochwertige Tees, die nicht mit anderen Produkten zu vergleichen sind. Sie enthalten keine billigen Rohstoffe oder künstlichen Aromen, sondern verfügen über so eine gute Qualität, dass sie locker bis zu fünf Aufgüsse überstehen. Dabei werden sie nicht weniger intensiv im Geschmack, sondern im Gegenteil, beginnen, ihr volles Aroma zu entwickeln.

 

Auszeit vom Alltag

In China und den fernöstlichen Kulturen werden solche Aufgüsse regelrecht zelebriert, und man genießt sie als Auszeit des Alltags. Das Konzept von Shuyao-Gründerin Nicola Baumgartner lag darin, diese kleinen Auszeiten auch in unserer westlichen Welt zu integrieren. Und da bei uns alles immer schnell und hektisch zugeht (zugehen muss), hat sie den sogenannten Teakmaker designed, um den Tee nicht nur schnell und einfach zuzubereiten, sondern anschließend auch überall mit hinzunehmen. Damit wird Tea to go richtig trendy!

Auf der Shuyao-Homepage kann man diesen Teamaker einzeln für 19,90 Euro bestellen oder im Set mit verschiedenen Teeproben. Wir haben uns für eine Startertüte mit acht Teeproben für 24,90 Euro entschieden:

Der Behälter besteht aus doppelwandigem Kunststoff und einem Deckel, aus dem man direkt trinken kann, der sich für den Transport aber auch fest schließen lässt. Ich habe ihn schon mehrmals in meiner Tasche mit zur Arbeit genommen und komme dahingehend zum Testurteil „auslaufsicher“ 😉

Zugegeben, so eine richtige Sensation ist ein To-Go-Thermosbehälter nun nicht. Aber der Teamaker hat noch mehr zu bieten, als sein chices und fröhliches Design. Mit ihm bedarf es praktisch keiner weiteren Vorbereitung. Man muss nicht erst Tee kochen, ihn ziehen lassen und dann umfüllen, sondern kann alles in einem Schritt erledigen. Man kann die Blätter lose einfüllen und direkt aufgießen. Am Deckel ist ein kleines Sieb befestigt, das dann später verhindert, dass die kleinen Teepartikel beim Trinken austreten können.

Ich finde das eine prima Lösung. Richtige Teekenner bezeichnen es ja fast schon als blasphemisch, Teebeutel zu verwenden. Allerdings fand ich es immer sehr lästig, mit Teefiltern, Tee-Ei und Co. zu hantieren. Irgendwie ging immer etwas daneben, und die anschließende Reinigung war auch nervig.

 

Wie bereitet man den Tee im Teamaker zu?

Man füllt etwa 3g Tee in den Behälter – also entweder ein „To go“-Tütchen von Shuyao oder etwa 2-3 Teelöffel jedes anderen Tees (je nach Geschmack und Sorte). Anschließend bringt man das Wasser zum kochen und lässt es auf 80-90 Grad abkühlen. Ich bin nicht sicher, ob das empfohlen wird, um das Beste aus dem Tee herauszuholen, oder weil der Behälter mit sprudelnd kochendem Wasser nicht klarkommen würde, aber ich halte mich immer brav daran und warte 1-2 Minuten, bevor ich den Tee aufgieße.

Jetzt sollte man noch etwa zwei Minuten warten, bis nicht mehr allzu viel heißer Dampf austritt. Erst dann setzt man den Deckel auf den Behälter – was übrigens kinderlicht ist. Durch seine tiefen Rillen kann man auch sicher gehen, dass dort nichts auslaufen kann.

 

Wie schmecken die Shuyao-Tees?

Wie schmecken die Shuyao-Tees nun? Hm, das erste, was mir da einfällt, ist: anders. Nicht in negativer Hinsicht, einfach nur anders. Ich bin kein Teespezialist und habe daher ein paar Probleme, das richtige Vokabular zur Beschreibung zu finden (mit Jahrgang und lieblich im Abgang kommt man hier wohl nicht weiter ;-))

Fast jeder weiß ja, wie schwarzer oder grüner Tee schmeckt. In diese Richtung geht das Ganze – mal lieblicher, mal bitterer, mal frisch und mal kräuterig. Seht euch einfach im Onlineshop um, da gibt es tolle Beschreibungen. Manche Sorten gibt es als „To go“ (Tagesration für den Teamaker), manche als größeres Paket. Einige sind organisch, andere nicht. Manche wirken inspirieren oder beruhigend, andere anregend und schenken Energie.

Nur die Fans von Früchtetees werden hier nicht fündig.
Aber wie gesagt; man kann auch jeden anderen Tee in seinen Teamaker einfüllen. Bei herkömmlichem Grünen Tee würde ich allerdings aufpassen, da sich schnell ein sehr bitterer Geschmack ergeben könnte. Die Grüntees von Shuyao sind so konzipiert, dass sie nicht nachbittern, bei anderen Sorten bin ich mir aber nicht so sicher.

 

Etwas zu bemängeln?

Es gibt nur drei Dinge, die mir vielleicht nicht ganz so positiv aufgefallen sind. Direkt als Nachteil würde ich sie aber nicht bezeichnen wollen.

Zum einen ist es mir schon mal passiert, dass einige Partikel durch das Teesieb gerutscht sind. Aber es gibt dramatischeres, oder?

Leider finde ich aber, dass die Öffnung des Deckels sich sehr schwer zur Seite schieben lässt. Das hat zwar immerhin den Vorteil, dass nichts auslaufen kann, aber für Kinder ist der Teamaker deshalb eher nicht geeignet.

Außerdem finde ich es nie sehr beruhigend, heiße Getränke aus Kunststoffbehältern zu trinken. Aber nun gut, so etwas weiß man natürlich vor dem Kauf.

 

Warum wir den Teamaker empfehlen

Kunststoff hin oder her: Eines dürfte viele Menschen trotzdem freuen. Die Behälter sind frei von der gefährlichen Chemikalie Bisphenol A, die sonst in fast allen Plastik und Kunststoffprodukten vorkommt, und unter Verdacht steht, in unseren Hormonhaushalt einzugreifen und krebserregend zu wirken. Auf der Homepage habe ich dazu keine Informationen gefunden, dafür aber auf der Facebook-Seite der Firma. Zur Sicherheit habe ich noch einmal per E-Mail nachgefragt, und habe auch dort die Bestätigung erhalten, dass die Teamaker bpa-frei sind, und strengen Kontrollen der deutschen Lebensmittelverordnung unterliegen.

Der Teamaker sieht cool aus und ist besonders praktisch auf Reisen. Man spart nicht nur Geld (im Vergleich zu Tees aus Imbissen, Automaten, Cafés und Co.), sondern schont auch noch die Umwelt, da man keine Pappbecher mit Plastikdeckeln mehr kaufen muss, und zuhause die Verwendung von Teefiltern überflüssig wird.

Es macht Spaß, damit herumzuexperimentieren und verschiedene Sorten auszuprobieren, und im Vergleich zu herkömmlichen Thermoskannen kann man am Morgen etwas Zeit gewinnen.

Wer es nicht stilvoll genug findet, direkt aus dem Behälter zu trinken, der kann den Teamaker übrigens auch als Kanne verwenden. Und ein anderes unschlagbares Argument: Das doppelwandige Gehäuse hält den Tee tatsächlich sehr lange warm. Der Behälter wird dabei aber niemals heiß, sodass Finger verbrennen (wie das bei Pappbechern schon mal passiert) kein Thema mehr ist.

Wir möchten euch dieses Trendprodukt von Shuyao unbedingt empfehlen, wenn nicht für euch selbst, dann vielleicht als schönes Geschenk für irgendjemanden. Denn ihr wisst ja … noch knapp 8 Wochen, und wir haben Weihnachten 😉

 

 

 

 

 

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