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Windows XP in Ruhezustand versetzen

In diesem Artikel erfahrt ihr, wie man Windows XP in den Ruhezustand versetzt, warum der Ruhezustand Sinn macht und wo der Unterschied zum Standby-Modus liegt.

Ruhezustand bei Windows XP

Ihr könnt Windows XP in den Ruhezustand versetzen, indem ihr auf „Start -> Ausschalten“ klickt. Schneller geht es mit ALT + F4, wenn ihr auf dem Desktop seid. Nun werden euch die Optionen: Standby, Ausschalten und Neustarten angezeigt. Wenn ihr jetzt die SHIFT-Taste gedrückt haltet, wandelt sich der Standby-Button in „Ruhezustand“ um.

Falls der Ruhezustand nicht wie gewünscht startet, prüft unter „Systemsteuerung -> Energieoptionen -> Ruhezustand„, ob das Häkchen bei „Ruhezustand aktiveren“ gesetzt ist.

Was ist der Ruhezustand?

Der Ruhezustand  (auch „Hibernation“ genannt) ist eine gute Möglichkeit um Strom zu sparen. Wenn ihr euren PC eine Zeitlang nicht benutzt, ihn aber nicht herunterfahren wollt (z.B. weil ihr viele Programme offen habt) ist der Ruhezustand eine gute Alternative. Beim Ruhezustand wird der PC quasi komplett heruntergefahren. Festplatten, Grafikkarte, selbst CPU plus Lüfter werden abgeschaltet. Im Gegensatz zum normalen herunterfahren wird im Ruhezustand jedoch zuvor der Inhalt des Arbeitsspeichers auf der Festplatte gesichert. Wird der PC im Anschluss wieder hochgefahren, kann an der gleichen Stelle weiter gearbeitet werden. Das hochfahren aus dem Ruhezustand geht in der Regel auch schneller, als das „normale“ booten. Ich empfehle den Ruhezustand zu nutzen, anstatt den Rechner nutzlos laufen zu lassen und Energie zu verschwenden.

Wo liegt der Unterschied zum Standby-Modus?

Mein altes Windows 2000 hat kurioserweise gar kein Unterschied zwischen Standby und Ruhezustand gemacht. Grundsätzlich unterscheiden sich beide Modi aber dadurch, dass der Ruhezustand den PC in einem stromlosen Zustand versetzt, während im Standby-Modus der Arbeitsspeicher nach wie vor mit Strom versorgt wird. Im Arbeitsspeicher wird die nötige Systemkonfiguration gespeichert während die meisten anderen Komponenten abgeschaltet werden. Die Reaktivierung des Computers geht aus dem Standby-Modus schneller als aus dem Ruhezustand. Dafür wird jedoch nach wie Strom verbraucht. Daher ist der Standby-Modus kein Ersatz zum Herunterfahren.

Ich persönlich nutze zumeist den Ruhezustand. Bei meinem Windows XP Rechner (AMD Phenom X4 2,4 GHZ) dauert es circa 25 Sekunden bis der PC wieder reaktiviert ist. Beim Standby-Modus sind es 5 Sekunden.

Fazit:

Wer Stromsparen möchte, und der Umwelt zuliebe sollten wir das alle(!), sollte vom Ruhezustand und Standby-Modus gebrauch machen. Der Ruhezustand eignet sich für längere inaktive Phasen und verbraucht keinen Strom. Der Standby-Modus ist eher für kürzere inaktive Phasen gedacht. Es wird noch minimal Strom verbraucht, dafür lässt sich der Computer schnell wieder reaktivieren.

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